Tino Becker, Heisam El-Araj, Jupp Mähringer, Frank Forster, Rainer Haspel, Daniel Marx, Rainer Löv (v.l.)
Frank Forster ist nicht nur in Tiefenstein wohlbekannt als Mann der Tat. Ab sofort ist er auch Sprecher der SPD-Stadtbezirksgruppe Tiefenstein.
Aktuell
Tino Becker, Heisam El-Araj, Jupp Mähringer, Frank Forster, Rainer Haspel, Daniel Marx, Rainer Löv (v.l.)
Frank Forster ist nicht nur in Tiefenstein wohlbekannt als Mann der Tat. Ab sofort ist er auch Sprecher der SPD-Stadtbezirksgruppe Tiefenstein.
Der Ehemann und Vater von zwei Söhnen gibt neben seiner Familie noch zwei weitere Betätigungsfelder an: Fußballabteilungsleiter des TuS Tiefenstein und Kreisjugendausbilder der Feuerwehr im Landkreis Birkenfeld. Seit über 30 Jahren ist er als aktiver Feuerwehrmann bei der Feuerwache 2 in Idar-Oberstein tätig. Außerdem wirkt er je nach Schichtdienst in mehreren Vereinen, teilweise auch im Vorstand, mit. Beruflich ist er als Schaltwart im Schichtdienst an der Steinbachtalsperre tätig.
Auf seine Einladung hin kam der SPD-Stadtverbandsvorstand zur Begehung des Tiefensteiner Neubaugebietes Domacker. Diese Fläche befindet sich oberhalb der Alten Poststraße und ist mit den Straßen Hohenau und Jaspisweg angebunden. Mit der Erschließung im Jahre 1998 wurde dem Durchgangsverkehr ein Ende bereitet, indem die alte Hohenau gemäß Bürgerwunsch zur Sackgasse wurde. Insofern bietet der Domacker eine ruhige, gute Lage, und es besteht keine Hochwassergefahr. Angesprochen von SPD-Geschäftsführer Rainer Löv und Kassierer Daniel Marx äußerte sich eine junge Anwohnerin sehr positiv und bezeichnete das Wohngebiet als Eldorado für Kinder. Aus städtischer Sicht stehen noch zwei Grundstücke mit einer Größe von jeweils 1.000 qm für Interessenten zum Verkauf.
Im Anschluss suchte die SPD-Gruppe die Feuerwache 2 auf, wo man vom Beigeordneten Friedrich Marx, dem stellvertretenden Wehrführer Wolfgang Veeck sowie Wachführer Karl-Albert Schneider und dessen Vertreter Dr. Walter-Georg Veeck empfangen wurde. In seinem Einführungsreferat stellte Schneider die Wache vor. Es folgte eine Besichtigung sämtlicher Räume der Einrichtung. 36 Aktive und 13 Jugendliche werden hier mindestens einmal wöchentlich unterrichtet und ausgebildet. Bei der Einweisung an zwei Feuerwehrfahrzeugen (jeweils aus dem Jahre 1983 bzw. 2000) erläuterte Schneider vor allem den beiden SPD-Mitgliedern Rainer Haspel und Tino Becker die Konsequenzen im Einsatz bei unterschiedlichen Fahrzeuggenerationen am Beispiel der Pumpenbedienung. Beim älteren Bautyp muss der Bediener zwingend am Gerät verbleiben, während am moderneren Fahrzeug ein kurzer Knopfdruck ausreicht und weitere Tätigkeiten parallel erledigt werden können. Auch anhand des Beispiels „Einsatz der Rettungsschere“ - die SPD-Schriftführer Heisam El-Araj als wichtiges Gerät erkannte - ist nachzuweisen, dass mit älteren Geräten schnell Grenzen erreicht sind. Denn die zunehmende passive Sicherheit in Fahrzeugen nutzt zwar den Insassen, erschwert jedoch die Befreiung von Personen bei Unfällen. Arbeitet die Tiefensteiner Feuerwehr noch mit einer 15 Jahre alten Rettungsschere (6,5 t), so wären zurzeit eigentlich Scheren mit einer Schneidkraft von 130 t erforderlich.

Neben den Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Unfallhilfe hat die Feuerwache 2 als Sondergebiet den Aufgabenbereich „Gefahrstoffunfälle“ für Stadt- und Kreisbereich zu bearbeiten. Dazu stehen ein Gerätewagen Gefahrgut 2 und ein Wechsellader-Fahrzeug mit einem Abrollbehälter Sonder-Löschmittel zur Verfügung, die Dr. Walter-Georg Veeck im Detail vorstellte.
Die Erkenntnis, dass Feuerwehrgeräte nicht für die Ewigkeit einsetzbar sind und speziell in Bezug auf die ständige Verbesserung der Fahrzeugindustrie immer nachgerüstet werden müssen, wurde von allen Teilnehmern der SPD-Stadtbezirksgruppe wahrgenommen.
Zum Ende der zweistündigen Veranstaltung dankte SPD-Stadtverbandsvorsitzender Jupp Mähringer in erster Linie Frank Forster für die hervorragende Organisation und allen Beteiligten für ihre Beiträge und Anwesenheit. Zudem stellte er fest, dass sich die SPD weiterhin für zeitgerechtes Gerät und erforderliche Ausstattung der Feuerwehr einsetzen wird.