Idar-Oberstein: Die letzte Versammlung der SPD-Göttschied machte deren Sprecher Marco Loch zum Anlass über die aktuellen politischen Entwicklungen in Idar-Oberstein zu informieren. Er konnte den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden und neuen Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Jupp Mähringer als Gast begrüßen. Gemeinsam trugen sie den Mitgliedern vor, wie die Bauarbeiten am Bahnhof und am Hallenbad voranschreiten. Aus Sicht der SPD ist es sehr erfreulich, dass mit einer Wiederöffnung des Hallenbades noch 2016 zu rechnen ist. Auch die Arbeiten am Bahnhof laufen bisher planmäßig. Mähringer bekräftigte, dass die SPD auch erwartet, dass die Stadt mit neuen Pächtern Konzepte entwickelt, die für eine dauerhafte Belebung des Bahnhofes sorgen. Die Wiedereröffnung von Kiosk und Gaststätte sind von zentraler Bedeutung. Loch unterstrich, dass auf diese Weise auch Vandalismus am Bahnhofvorplatz und im Gebäude reduziert werden kann.
Das Schlagwort „Bahnhofsvorplatz“ wurde zu einem zentralen Gesprächspunkt der Versammlung. Die Mitglieder stellten heraus, dass der Platz offiziell „Willy-Brandt-Platz“ heißt, benannt nach dem ehemaligen SPD-Bundeskanzler. In der aktuellen Berichterstattung und öffentlichen Diskussion wird der Platz jedoch stets namenlos als „Bahnhofvorplatz“ bezeichnet. Die Sozialdemokraten fordern daher von Stadtrat und Verwaltung, dass der Platz auch zukünftig den Namen des über alle Parteigrenzen geschätzten Friedensnobelpreisträgers trägt, der vor allem für seinen Kniefall in Warschau weltweit bekannt wurde. Am Ende der Sitzung beschlossen die Mitglieder bei ihrer nächsten Zusammenkunft Vorstandsneuwahlen durchzuführen.
Göttschieder Sozialdemokraten fordern Erhaltung des Willy-Brandt-Platzes
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Veröffentlicht am 03.04.2016
