Die Göttschieder Sozialdemokraten in der Gaststätte Alt Göttschied.
Idar-Oberstein: Die Göttschieder Sozialdemokraten trafen sich im neuen Jahr in der Gaststätte Alt Göttschied. Der Sprecher der SPD-Stadtbezirksgruppe Marco Loch konnte neben den Mitgliedern auch den SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Friedrich Marx, die SPD-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Jost, sowie den Juso-Vorsitzenden Raphael Spreier begrüßen. Als Referenten hatten die Sozialdemokraten Oberbürgermeister Bruno Zimmer eingeladen, der über die aktuelle Entwicklung in Idar-Oberstein referierte. Dabei lobte Zimmer das Engagement der Göttschieder Genossen für ihren Stadtteil. Er stellte dabei die unter der Moderation von Stadtrat Marco Loch zustande gekommene Gesprächsrunde mit den Göttschieder Vereinen heraus, deren Ziel es war, eine Lösung zu finden, um die beschädigte Bühne in der Göttschieder Mehrzweckhalle zu ersetzen. In dieser Gesprächsrunde konnten sich die Vertreter der Göttschieder Vereine mit der Stadt darauf einigen, dass eine neue Bühne angeschafft wird, zu deren Finanzierung die Vereine einen finanziellen Beitrag leisten werden. Allerdings diskutierten die SPD-Mitglieder auch kritisch mit dem Oberbürgermeister. Sie monierten, dass die Anbindung des Stadtteils Göttschied mit öffentlichen Verkehrsmitteln an das Gewerbegebiet Vollmersbach nur sehr unzureichend ist. Zwar fahren Busse von Göttschied ins Gewerbegebiet, allerdings gibt es keine direkte Rückfahrtstrecke und Menschen die mit dem Bus einkaufen fahren wollen müssen erst eine umständliche Rückfahrt über den Bahnhof in Kauf nehmen. Hier sicherte der Oberbürgermeister zu die Problematik in die Arbeit des für den öffentlichen Nahverkehrs zuständigen Beirates einzubringen. Ein weiterer Punkt den die Genossen monierten waren die Mobilfunkmasten am ehemaligen Hochbehälter Heide. Die Mitglieder der Göttschieder SPD baten die Stadt zu prüfen, ob sich trotz Neubaus eines großen Mobilfunkmastes im Pfaffenwald, weitere Sendeschüsseln am Standort Heide angesiedelt haben. Die SPD aus Göttschied vertritt die Meinung, dass es nicht zu weiteren Neuansiedlungen am ehemaligen Hochbehälter Heide kommen darf, sondern Neuansiedlungen nur im Bereich des neu gebauten Mobilfunkmastes Pfaffenwald durchgeführt werden sollen. Am Ende der Diskussion bedankte sich Marco Loch bei den Teilnehmern und kündigte an, die Diskussionsergebnisse auch in die Arbeit der SPD-Stadtratsfraktion einfließen zu lassen.
