Wie man (kulturelle) Höhepunkte plant und zelebriert, wurde dank eines überwältigenden Engagements von Elisabeth Jost am 26.05.2008 in der Christuskirche/dem Mehrgenerationenhaus zu Oberstein in beeindruckender Weise dargestellt.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Elisabeth, in dreifacher Hinsicht!
Aktuell
Zweifellos stand die beliebte Künstlerin im Mittelpunkt des Geschehens, feierte sie doch an diesem Tag ihren 74. Geburtstag. Wie in den Jahren zuvor lud sie die Öffentlichkeit zu einem von ihr selbst arrangierten, immer auf hohem Niveau stehenden Musikkonzert ein. Diesmal imponierte diese Veranstaltung durch ein noch umfangreicheres und anspruchvolleres Programm mit einer größeren Teilnehmerzahl befreundeter Künstler und Musikschüler aus nah und fern. Die Begründung lag, nach einer ausführlichen und auch gebührenden Laudatio des Oberbürgermeisters Bruno Zimmer über das imposante Lebenswerk der Künstlerin, in der Verleihung des Kulturpreises 2007 der Stadt Idar-Oberstein an das Geburtstagskind. Selbstlos stellte die frisch Ausgezeichnete (einzig und einstimmig vom Kulturausschuss vorgeschlagen) unmittelbar danach den mit dem Preis verbundenen Betrag in Höhe von 2.500,- € für ein Anliegen zur Verfügung, das sie bereits seit mehreren Jahren im Stadtrat einfordert: die Errichtung eines „stillen Örtchens“ an der Felsenkirche. So stiftete sie den Geldbetrag als Anschubfinanzierung und hofft natürlich auf zahlreiche weitere Spenden. Die Idar-Obersteiner SPD unterstützt diese Aktion.

In Anlehnung an die Frauenbewegung der Gegenwart muss man Elisabeth Jost eine immense, nicht zu bremsende Frauenpower bescheinigen. Die bloße Theorie mit großen Worten ist nicht ihr Metier, vielmehr schmiedet sie ständig das Eisen und realisiert, wenn kein anderes Mittel greift, aufgrund ihres ureigenen, unmissverständlichen Initiativgeistes im Sinne der Bürger unserer Stadt. Bleibt nur noch der Appell: Bitte Elisabeth, mach’ weiter so!
