
Mitglieder des SPD-Stadtverbandes Idar-Oberstein staunten nicht schlecht während des Besuches bei Fritsch GmbH im Industriegebiet Am Kreuz: Der traditionsreiche Familienbetrieb in dritter Generation entpuppte sich als innovatives, in seinem Segment weltweit führendes Unternehmen. In einem ausgezeichneten Vortrag stellte Juniorchef Maximilian Fritsch die Anfänge, Entwicklung und Erfolge der Firma in einem hochmodernen Konferenzsaal dar.
Es werden hier Hochpräzisionsgeräte gebaut, die zum Mahlen, Analysieren und Teilen aller nur denkbaren Stoffe und Produkte dienen. Insofern trägt der Firmenname gerne den Zusatz „mahlen und messen“. Alle Geräte aus dem Hause Fritsch werden unter sehr strengen Qualitätsanforderungen mit einer hohen Anforderung an die Genauigkeit hergestellt, da die Geräte später im Einsatz ein reproduzierbares Ergebnis liefern müssen. Fritsch-Hochleistungsmühlen (Planeten-, Kugel-, Schneid-, Rotor-, Schlag-, Backen-, Scheiben- und Mörsermühlen) gelten als Laborstandard in aller Welt. Dafür steht auch die hohe Exportquote von 85 %. Die Laser-Partikelmessgeräte bieten ein Höchstmaß an Komfort und Präzision für exakte Partikelgrößenanalysen. Außerdem werden weitere Geräte zum Teilen, Zuteilen und Reinigen produziert, um das Produktportfolio an Labormühlen, Siebmaschinen und Analysegeräten abzurunden.
Ein anschließender Rundgang durch die neuen Werkhallen verstärkte den Eindruck, dass es sich bei der Fa. Fritsch um einen absoluten Vorzeigebetrieb handelt. Maximilian Fritsch stellte das Unternehmen mit immerhin 107 Arbeitnehmern aber auch als harmonisch funktionierende Einheit vor aufgrund einiger soziale Aspekte, was die Besuchergruppe mit großem Respekt zur Kenntnis nahm. SPD-Stadtverbandsvorsitzender Jupp Mähringer dankte schließlich für die ausgezeichnete Betreuung.
