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Junge Sozialdemokraten kritisieren Gestaltung der Göttschieder Straße

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Auf Initiative der Idar-Obersteiner Jusos, trafen sich Vertreter der Göttschieder SPD und der JuSo-Gruppe zu einem Ortstermin, um sich mit der Kritik von Anwohnern in der Göttschieder Straße und Blumenstraße zu beschäftigen.

Auch der stellvertretende SPD-Stadtverbands-vorsitzende Wilfried Wickenbrock und der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Dr. Rainer Luthmann nahmen daran teil.
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Die Kritik betrifft vor allem die unausgewogene Gestaltung von Fußgängerüberwegen an drei Stellen im neu ausgebauten Bereich der Göttschieder Straße.

Einmal die stark befahrene Kreuzung Idarer Straße/Göttschieder Straße/Obersteiner Straße, auf Höhe der Kirche. Hier gibt es weder einen Fußgängerüberweg noch eine andere Querungshilfe, obwohl, wie Juso Timo Weiskircher bemerkte, diese gefährliche und räumlich enge Kreuzung täglich von zahlreichen Fußgängern, besonders auch von Schülern oder Kindergartenkindern, überquert wird: „Viele müssen hier auch über die Straße, wenn sie zu Ärzten, Banken, Geschäften oder zur Bushaltestelle gehen wollen.“ Daher muss an dieser Kreuzung endlich eine übersichtliche und Fußgänger freundliche Verkehrssituation geschaffen werden, forderte Juso-Sprecher Marco Loch.

Weiterhin fordern die Sozialdemokraten auch einen verbesserten Ausbau der vor allem von Kindern genutzten Fußgängerfurt auf Höhe der Metzgerei Mayer. „In der augenblicklichen Situation sehen Autofahrer den Überweg besonders in der dunkleren Jahreszeit wegen fehlender Zebrastreifen und einer unzureichenden Beleuchtung oft viel zu spät. Manchmal fahren Autofahrer einfach durch, so dass die Kinder nur noch zur Seite springen können. Dies ist eine sehr große Gefahr für die Göttschieder Schul- und Kindergartenkinder“, erklärte Dr. Rainer Luthmann.

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Die dritte Stelle ist der neugebaute Fußgängerüberweg an der Einmündung Blumenstraße/Göttschieder Straße auf Höhe von Häberles Bistrorant. Hier gilt die Kritik den großen, neu installierten beleuchteten Verkehrsschildern „Zebrastreifen“, die mit ihrem gelben Licht am Abend das Ambiente der geschmackvollen Restaurantterrasse stark beeinträchtigen, ohne dass die Verkehrssituation solche Einbauten unbedingt erfordert.

Die Lichtintensität ist dabei so stark, dass man den Eindruck haben könnte, der Fußgängerüberweg liege an einer Bundesstraße“, meinte Stadtratsmitglied Heidi Kirstein. „Der Ausbau der Kreuzung ist in seiner jetzigen Form völlig überdimensioniert. Vor allem im Zeitalter ständig steigender Energiekosten sind beleuchtete Verkehrszeichen an einer so gering von Fußgängern frequentierten Einmündung in einem reinen Wohngebiet völlig unzeitgemäß“, so Dr. Rainer Luthmann.

Positiv sah Juso-Mitglied Matthias Schorn die neu installierten Energie sparenden und weniger grellen Straßenlampen und regte an, diese nicht nur in Göttschied, sondern nach und nach auch in anderen Stadtteilen aufzustellen.

Die Göttschieder Sozialdemokraten waren sich mit den Jusos einig, dass die Kritik von Anliegern berechtigt sei. Sie werden sich daher für eine Verbesserung der jetzigen Situation einsetzen.