
Das war eine sehr interessante Begegnung für Karin und Jupp Mähringer: Am Eröffnungstag des 49. Spießbratenfestes stellte der junge Alexander Märker ihnen den 66-jährigen Achim Müller vor, der einer traditionsreichen Schaustellerfamilie aus Koblenz entstammt.
Seit 1967, also dem ersten Spießbratenfest, ist Müller in Idar-Oberstein dabei.
Seit Anbeginn sind Müllers mit dem "Kinder-Sport-Karussel" (Generationen Idar-Obersteiner Kinder fuhren hier zum ersten Mal Karussel!), seit rund 25 Jahren auch mit dem Imbiss "Schlemmerhäuschen" vertreten.
In früherer Zeit brachte Achim Müller auch Großfahrgeschäfte wie den "Wellenflug" oder das "Traumboot" nach Idar-Oberstein. Die allseits bekannte und sagenumwobene "Amor-Bahn" (1967 bis in die 80er Jahre) betrieb sein Onkel Ludwig Klinge (auch Koblenz).
Alexander Märker betreibt als Hobby seit 20 Jahren (also bereits als Kleinkind) die Geschichte des Spießbratenfestes und arbeitet an einem Buch darüber. Insofern stellte er ergänzend fest, dass zwei der Gründungsmitglieder noch auf dem Platz vertreten sind: Familie Klaus-Peter Barth und Familie Müller (früher Willi Müller, inzwischen verstorben; er war der Vater von Achim Müller).
Wichtig zu erwähnen ist, dass Familie Müller nach rund einem halben Jahrhundert immer noch sehr gerne, insbesondere aus einem großen Traditionsbewusstsein, nach Idar-Oberstein kommt und stolz ist, das Spießbratenfest mit aufgebaut zu haben.
