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SPD besucht Polizeiinspektion Idar-Oberstein

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SPD besucht Polizeiinspektion Idar-Oberstein
Gemeinsam mit Bürgermeister Friedrich Marx und dem Bundestagskandidaten Dr. Joe Weingarten besuchten Vertreter der SPD-Stadtratsfraktion und des Stadtverbandsvorstandes die Polizeiinspektion (PI) Idar-Oberstein. Nach der Begrüßung durch Polizeidirektor Krämer (stellvertretender Leiter Polizeidirektion Trier) erfolgte ein übersichtlicher Vortrag von Polizeirätin Loch, die seit Oktober 2016 die PI leitet. Bis voraussichtlich Ende 2018 wird man noch etwas zerklüftet aus drei Unterbringungsbereichen agieren müssen: OIE-Gebäude, Stadtverwaltung und Bezirksdienste Herrstein/Rhaunen. Mit Bericht über Häufigkeits-, Fallzahlen und Aufklärungsquote berichtet Frau Loch zur Kriminalitätsrate im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln (mehr Präsenz erforderlich) sowie Steigerungen von Körperverletzungsdelikten und Verkehrsunfallzahlen (Risikogruppen: junge Fahrer und ab 65. Lebensjahr) in 2016. Zu der Angabe gestiegener Unfallfluchtzahlen hinterfragte Dr. Joe Weingarten die Nutzung von Bestimmungen der Strafprozessordnung. Erster Kriminalhauptkommissar König stellte dann die Kriminalinspektion (KI) mit Organisation, Aufgaben und Zahlenwerk vor. Beide Inspektionen fiebern der Zusammenlegung im sanierten Gebäude entgegen, was ihr gemeinsames Wirken wesentlich verbessern wird. Auch Friedrich Marx äußerte einen Wunsch: Als Dezernent des Ordnungsamtes forderte er eine gemeinsame Streife mit Polizisten. Viele Themen wurden von den SPD’lern hinterfragt, wie Vorratsdatenspeicherung (lt. König unverzichtbar, da Technisierung der Täter zunimmt (Enkeltrickbetrug)), Bodycams (Einsatz in Wohnungen rechtlich nicht geregelt), Ausländerkriminalität (lt. Krämer nicht höher) oder Reichsbürger (lt. Krämer gelten die gesetzlichen Regelungen). In diesem Zusammenhang dankte Thorsten Hosser den Polizistinnen für ihr beherztes Eingreifen bei einer Schlägerei am Willy-Brandt-Platz, wobei Dr. Joe Weingarten auf den oftmals nicht vorhandenen Respekt gegenüber der Polizei hinwies (Forderung einer Straferhöhung). Bundestagskandidat Weingarten fragte nach, wie die Politik helfen könnte. Polizeihauptkommissar Gehres forderte eben wegen des jüngeren Personals vor Ort eine verstärkte Fortbildung. Mit seinen abschließenden Worten sah Polizeidirektor Krämer die Uniformträger immer mehr den Autonomiegedanken ausgesetzt. Hier müsse unbedingt über Rechtsfolgen nachgedacht werden. Zudem wäre es von Vorteil, wenn die Polizei sich an die Arbeitgeber der Täter wenden könnte, wie z.B. bei Fußball-Hooligans.