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SPD glaubt an Zukunft für ehemalige Straßburgkaserne

Aktuell

Auf Anregung von Horst Hotschicke nahmen  Mitglieder der Idar-Obersteiner SPD unter Führung von  Oberbürgermeister Zimmer eine aktuelle Begehung des 27 ha umfassenden Areals der ehemaligen Straßburgkaserne vor, wovon ca. 16 ha auf Kaserne und ca. 11 ha auf die Wohnsiedlung entfallen. Die Erläuterungen zur Liegenschaft erfolgten von Frank-Michael Kreis und Alexander Lehnen vom Bundesamt für Immobilienaufgaben (BIMA), die den Verkauf bzw. Vermietung der Objekte betreiben.
Im Kasernenbereich wurden insbesondere die Sporthalle,  eine Unterkunft sowie das Wirtschaftsgebäude besichtigt. Im Anschluss überzeugte sich die Gruppe vom durchaus soliden Zustand der Housing-Gebäude, die insgesamt 208 Wohneinheiten umfassen.
 Zurzeit sind allerdings lediglich ein Werkstattgebäude sowie eine Lagerhalle im Gesamtbereich vermietet. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein so genanntes  „Dauerwohnen“ wegen der angrenzenden Standortschießanlage nicht möglich ist, wie die BIMA-Vertreter ausführten.
Welche Nutzungsmöglichkeiten für die Zukunft bestehen, soll eine Machbarkeitsstudie, die nun beauftragt werden muss, erbringen. Diese Studie, die mit Mitteln aus dem Strukturprogramm und der BIMA finanziert wird, soll auch besonders Maßnahmen des passiven Lärmschutzes umfassen. Der Antrag hierzu ist bereits auf den Weg gebracht.
Einig war man sich mit allen Beteiligten darüber, dass nach Erstellung der Machbarkeitsstudie zeitnah eine Überplanung erfolgen müsse, um eine Belebung des Areals zu erreichen.

SPD-Stadtratskandidatin und Bauingenieurin Eva-Maria Budau schlug die Schaffung von Anreizen für Investoren und die Errichtung  eines so genannten Leuchtturmprojektes vor, was auch OB Zimmer befürwortete.
Stadtverbandsvorsitzender Jupp Mähringer dankte nach zweistündiger Begehung für die vielfältigen Informationen und stellte fest, dass die SPD die Bemühungen zu einer sinnvollen Vermarktung der Liegenschaft unterstützen wird.  Dies sollte in jedem Falle auch im Einvernehmen mit den Algenrodter  Anwohnern geschehen.