
Zu einem Informationsaustausch mit den Mitgliedern der SPD-Stadtbezirksgruppe Oberstein erschien Christian Friedel als Geschäftsführer des Stadtmarketingvereines Idar-Oberstein zum dritten Male in seiner vierjährigen Amtszeit. In der Gaststätte „Zur Ewigen Lampe“ stellte er in einem Vortrag zunächst die grundsätzlichen, sehr vielfältigen Aspekte seines Aufgabenfeldes vor. Er erläuterte die umfangreichen Aktivitäten des mittlerweile immerhin 92 Mitglieder zählenden Marketingvereines, zu dessen Veranstaltungserfolgen z. B. der „Tag der Nationen“- Internationales Straßenfest oder der „Idar-Obersteiner Klassikertag“- Oldtimerausfahrt zählen. Ganz stolz präsentierte er erstmalig das neueste Produkt des Marketingvereins: Den Einkaufs-, Gastronomie- und Dienstleistungsführer „KaufGut“.
Die Fragen der Mitglieder der SPD-Stadtbezirksgruppe Oberstein konzentrierten sich auf die Geschäftssituation in der Fußgängerzone Oberstein in Gegenwart und Zukunft. Nicht alleine Manuela und Thorsten Hosser, beide Mitglieder des SPD-Stadtverbandsvorstandes, gehen davon aus, dass der Fokus weiterhin auf eine schnelle Folgenutzung des ehemaligen Hertie-Kaufhauses liegen muss. Es muss unbedingt ein neuer Taktgeber eingerichtet werden, mit dessen Hilfe sich die Geschäftswelt etablieren und hochziehen kann.
Friedel wies abschließend auf die teilweise schwierige Umsetzbarkeit einzelner Maßnahmen hin, wobei er sein Handeln in und für Idar-Oberstein auch zukünftig unter positiven Vorzeichen sieht. Mit Hilfe von möglichen Fördermitteln aus den Aktionen „Aktive Stadt“ oder „Mitmachen“ könnten einzelne Projekte unterstützt werden, wie Stadtratsmitglieder Hans-Walter Schmidt und Stefan Worst sowie Kreistagsmitglied Walter Ritter feststellten. Karin Mähringer und Arno Bohrer appellierten zu einem stärkeren Bekenntnis der Bürger/-innen für ihre Stadt. SPD-Stadtbezirksvorsitzender Jupp Mähringer entließ Friedel mit der Bitte, sich insbesondere für faire und angemessene Mietpreise im Falle von möglichen Verpachtungen an interessierte Einzelhändler bzw. Mietverlängerungen weiterhin zu verwenden.
