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SPD-Stadtbezirksgruppe Oberstein zu Gast bei Wohnungslosenhilfe Bad Kreuznacher Diakonie

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Dieter Groh-Woike, Leiter der Wohnungslosenhilfe Kreuznacher Diakonie im Kreis Birkenfeld, begrüßte die Obersteiner SPD-Stadtbezirksgruppe zu einem Informationsbesuch im neuen Haus in der Amtsstr. 4, dass im September diesen Jahres eröffnet wurde. Gleich zu Beginn erläuterte er die vier Teilbereiche des Projektes: Tagesaufenthalt (seit Januar 2002), Streetwork (seit März 2002), die Tafel (seit Mai 2005) und Wohnungslosenhilfe werden zurzeit von insgesamt 25 Beschäftigten in Voll- und Teilzeit betreut.
Der neu angelegte Tagesaufenthalt bietet einen Platz für Menschen (Stichwort: „Willkommen sein“), darüber hinaus ist jederzeit Beratung möglich. Auf Anfrage von Hans-Walter Schmidt teilte Groh-Woike mit, dass das gesamte Inventar mit Kücheneinrichtung  aus zwei Spendengeldaktionen stammt: Weihnachtsmailing und Karfreitagkollekte der Evang. Kirche. Die Aufgaben des Streetworkers Klaus Engel sind vielfältig: Beispiele für sein Handeln sind Sicherung von Wohnraum oder Vermittlung von Suchtklinikplätzen. Schließlich hinterfragten Manuela und Thorsten Hosser Entwicklung und Zukunft der Idar-Obersteiner Tafel. In dieser Einrichtung werden an zwei Ausgabetagen wöchentlich Lebensmittel an ca. 340 Haushalte ausgegeben, was einer monatlichen Unterstützung von ca. 4.000 Menschen entspricht. In diesem Zusammenhang schlug Walter Ritter vor, die Empfänger der Leistungen doch zu leichten Arbeiten und Hilfsdiensten anzuregen. Groh-Woike bestätigte ein regelmäßig entstehendes Miteinander, z.B. in Form von gegenseitiger Unterstützung bei Umzügen.
Nach dem Rundgang durch das Haus waren die SPD’ler/-innen davon überzeugt, dass die neue Unterkunft mit der Wohnungslosenhilfe sich in kurzer Zeit zu einem Markenartikel im Sozialbereich Idar-Obersteins entwickelt wird. Insbesondere die 12 Räume sind ebenso wie die moderne Gebäudetechnik mit einigen Finessen ausgestattet.  
Arno Bohrer, Karin Mähringer und Ilonka Hagner zeigten sich besonders beeindruckt von der sehr guten Organisation der Gesamteinrichtung. Stadtbezirksvorsitzender Jupp Mähringer dankte für die informative, zweistündige Begegnung und unterstrich auch in Hinblick auf die Zukunft die Bedeutung der Finanzierungsbeteiligungen durch Stadt, Kreis und Land neben zahlreichen Spenden. Die ARGE Kreis Birkenfeld stellt Arbeitsgelegenheiten zur Verfügung. Das größte Lob gilt allerdings den vielen ehrenamtlich Tätigen, die ihre Freizeit für diese gute Sache zur Verfügung stellen.