
Die SPD-Stadtratsfraktion besuchte den Schützenverein (SV) 1858 Idar-Oberstein im Schützenhaus, das im Jahr 1897 erbaut wurde und sich bis auf den Parkplatz im Eigentum des Vereins befindet. In den letzten 20 Jahren erfolgten hier einige Anbauten wegen unterschiedlicher Disziplinen, die in sieben Abteilungen behandelt werden. Vorsitzender Thomas Klein erklärt das Bogenschießen als größten Zugewinn, wuchs seitdem doch die Mitgliederzahl enorm. Mit der Aufgabe des Fischerhofes fiel nicht nur das Skeet-Schießen weg, sondern auch 80.000,-€ Vereinsvermögen waren vernichtet. Gute Einnahmen werden mit Waffen-/Sachkundelehrgänge im eigenen Haus erzielt, wobei die Teilnehmer bis aus Bitburg anreisen. Die einzelnen Schießstände unterliegen häufigen, arbeitsintensiven und manchmal auch kostspieligen Umbauaktionen auf Grundlage neuer Schießstand-/Schießstättenver-ordnung. Immerhin vom Sportbund gefördert wurden die großen Baumaßnahmen Dacherneuerung mit Dämmung und Fensteraustausch. Beim Rundgang durch sämtliche Schießstände veranschaulicht Klein die technischen Details und beschreibt weitergehende Entwicklungen. Ganz stolz ist der Verein auf einen starken Nachwuchs, der die zahlreichen, erfolgreichen Schützen der Gegenwart einmal in puncto Leistungsstärke folgen soll. Nach der Ausrichtung des Pfälzischen Landesschützentages mit über 50 Helfern! Erwarten die Schützen wieder viele Teilnehmer und Besucher beim Behördenschiessen am 12. Juni und zum Schützenfest Anfang September an der Marktschule.
Die SPD-Fraktionsmitglieder zeigten sich sehr angetan von der Präsentation und sind sich bewusst, dass der SV 1858 zu den aktivsten und erfolgreichsten Vereinen der Gegenwart zählt. Insofern ist es immer wieder imponierend, was in unseren Vereinen an Eigenleistung geboten wird und wie man ständig an Verbesserungen arbeitet. Da kann man nur den Hut ziehen!
