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SPD-Stadtverband besucht Realschule Plus

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Mitglieder des SPD-Stadtverbandes trafen sich mit dem Rektor der IRS Realschule plus Idar-Oberstein, Klaus Weyrich, zu einem Meinungsaustausch.

 

Der Leiter der integrativen Schule, die in städtischer Trägerschaft steht, stellte die Schule ausführlich vor und erläuterte detailliert Problemfelder.

 

Das größte Problem stellt dabei die Zufahrt der Busse im Winter dar. Die Rostocker Straße und der Schulhof, der gleichzeitig Parkplatz für die insgesamt 7 Busse (vier gegen 13 Uhr und drei gegen 15:45 Uhr), die insgesamt 340 Kinder transportieren, ist, werden nicht gestreut. „Dies hat schon zu extremen Situationen geführt“, erläuterte Weyrich, der von Stürzen von Schülern und Lehrpersonal und rutschenden Bussen berichtete. Eine Lehrkraft fiel nach einem Sturz krankheitsbedingt fast vier Monate aus. Die Stadtratsmitglieder Dirk Backes und Stefan Worst versprachen, dass sie sich vehement dafür einsetzen, dass die Rostocker Straße ab sofort in den Streuplan des städtischen Baubetriebshofes aufgenommen wird. Dies sei auch einhellige Meinung der gesamten Fraktion.

Darauf angesprochen, ob die Busse nicht in der Hohlstraße an- und abfahren könnten, erwiderte Weyrich, dass dies aus seiner Sicht nur schwer machbar sei. „Für jeweils vier Busse mit ca 200 Schülern um 13 Uhr und 15:45 reicht die dortige Bushaltestelle nicht aus“, erläuterte Weyrich.

 

Ausdrücklich bedankte sich der Schulleiter für die Installation der Jalousien. Dadurch ist der Ganztagsunterricht an Sonnentagen deutlich angenehmer geworden.

 

Die Schule, die 2006 generalsaniert wurde, verfügt auch über ein Lehrschwimmbecken, das auch von der Grundschule Oberstein und der Förderschule Bein genutzt wird. Schwimmen ist für den Schulleiter ein elementarer Bestandteil des Sportunterrichts. „Wir haben derzeit fünfzehn Klassen mit jeweils zwei Stunden Sport in der Woche, da ist ein Transport ins Hallenbad schlichtweg zeitlich im Rahmen der Stundentafel nicht möglich“, deshalb sieht der Schulleiter Pläne das Schulschwimmen im städtischen Hallenbad zu konzentrieren sehr kritisch. „Wenn dies so kommt, schwimmen unsere Schüler nicht mehr“, resümierte Weyrich.

 

Von Thorsten und Manuela Hosser auf die Sportplatzsituation angesprochen, erklärte der Rektor der IRS, dass der Sportplatz Finsterheck für die Schule in den Sommermonaten wichtig sei. Bundesjugendspiele, 100 Meter- und Langstrecken- Läufe sind auf dem schuleigenen Sportplatz nicht möglich, ein Transport zu Übungszwecken, wie von der Verwaltung angedacht, nach Weierbach sei zeitlich nicht möglich.

„Es ist absolut uneffektiv“, so der Schulleiter, „ wenn die Schüler fürs Schwimmen oder fürs Leichtathletiktraining länger unterwegs sind als die eigentliche Übungszeit dauert. Unterrichtszeit ist Bildungszeit und zu wertvoll um sie regelmäßig im Bus zu verbringen.“

 

Die Mitglieder des SPD-Stadtverbandes bedankten sich für die detaillierten Ausführungen und versprachen sich für die Anliegen der Schule einzusetzen.