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SPD-Stadtverband Idar-Oberstein besucht Jobcenter

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Am Sozialgesetzbuch II – sprich „Hartz IV“ interessierte Mitglieder des SPD-Stadtverbandes Idar-Oberstein besuchten das Jobcenter Idar-Oberstein. Geschäftsführer Hubert Paal, sein Vertreter  Dirk Köbrich sowie Teamleiter Jörg Schnadthorst ließen tief einblicken in die Materie der ehemaligen Arbeitsgemeinschaft (ARGE).
Im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Vertrages wurde die ARGE Landkreis Birkenfeld zum 01.01.2005 gegründet. Ihre Träger waren die Agentur für Arbeit Bad Kreuznach und der Landkreis Birkenfeld. Seit 01.01.2011 hat das Jobcenter Landkreis Birkenfeld mit neuem Namen die Aufgaben der ARGE fortgeführt. Die insgesamt 85 Mitarbeiter an  den beiden Standorten Idar-Oberstein und Birkenfeld  werden über die Träger beschäftigt. Die Behörde ist  für die Betreuung von aktuell 5.200 Menschen zuständig, davon 50 % in Idar-Oberstein, wobei berufliche Eingliederung umfassend gefördert wird. Festzustellen gilt hier, dass in den letzten zwei Jahren deutlich weniger Geld für diese Maßnahmen zur Verfügung stand. Maßnahmen in Arbeitsangelegenheiten, wie zum Beispiel der Ein-Euro-Jobber, sind fast weggefallen. Weitere kommunale Angebote sind Schuldnerberatung, Suchtberatung, psychosoziale Beratung und Kinderbetreuung, sowie Leistungen zur Bildung und Teilhabe.
Aufgrund der Intensität der einzelnen Vorträge registrierten die SPD-Vertreter, wie sehr das Führungsteam des Jobcenters die Menschen als solche in den Mittelpunkt ihres Wirkens stellen. Deshalb verwundert es nicht, dass zu Beginn des Jahres eine hohe Auszeichnung wegen einer über 90-prozentigen Kundenzufriedenheit in Berlin erfolgte. Eine Frage nach der aktuellen Pressemitteilung über künftige Kontrollen von Hartz IV – Kranken entschärften die Fachleute mit dem Hinweis, dass dies kein Massenphänomen ist und nur in Einzelfällen durchgeführt wird.
Nach zwei Stunden endete eine sehr informative Veranstaltung, gespickt auch mit zahlreichen Detailfragen der Besucher, mit einem ausdrücklichen Dank des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Jupp Mähringer an Hubert Paal und Kollegen.