
Einsatzleiter Manfred Casper (l.) und Ehrenvorsitzender Helmut Hahn vom Verschönerungsverein Enzweiler
Ein Beispiel für positives Engagement in der Gemeinschaft
Aktuell

Ein Beispiel für positives Engagement in der Gemeinschaft
Die Unterhaltung von Anlagen und Waldwegen wird für die Kommunen immer schwieriger. Umso mehr rücken ehrenamtlich wirkende Gruppierungen wie Verschönerungsvereine in den Mittelpunkt, wenn es sich um die Erledigung solcher Arbeiten handelt. Um einen Eindruck über Organisation, Aufgabenumfang und Leistungsfähigkeit eines derartigen Vereines zu gewinnen, war der SPD-Stadtverbandsvorstand zu Gast in Enzweiler.
Die Begrüßung durch den Ehrenvorsitzenden Helmut Hahn und den Einsatzleiter Manfred Casper erfolgte im Gruppendomizil, dem Erdgeschoss der ehemaligen Grundschule Enzweiler. Dort sind außerdem Kindergarten, Altenstube und Jugendraum untergebracht. Es wurden die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Gebäude vorgestellt, im Übrigen eine Leistung der Seniorengruppe des Vereins.
Der Verschönerungsverein besteht seit 1955 mit zurzeit 200 Mitgliedern unter dem derzeitigen Vorsitz von Frank Merker. Von insgesamt 24 Aktiven treffen sich im Durchschnitt 18 Einsatzfreudige jeden Mittwochvormittag innerhalb des Sommerhalbjahres zur Ableistung ihres Ehrenamtes. Insgesamt zählt man 30 Einsätze im Jahr. Zusätzlich findet einmal monatlich eine Wanderung mit anschließendem Grillen statt, was den Gemeinschaftssinn fördert.
Die Unterhaltung von 12 km langen Wanderwegen und –pfaden bis hin zur Gemarkung Algenrodt und zum Kammerwoog mit der Pflege von mehr als 60 Ruhebänken und 6 Sitzgruppen gehören ebenso zum Aufgabenbereich wie die Außenarbeiten am neuen Gemeindehaus (evangelische Kirche) oder die Pflegearbeiten am Ehrenmal (nach Übernahme der Patenschaft). Weitere Schwerpunkte liegen am ehemaligen Schulgebäude mit Außenplatz, Parkplatz und Friedhof.
SPD-Stadtverbandsvorsitzender Jupp Mähringer und Geschäftsführer Rainer Löv waren nach dem Besuch dieses Verschönerungsvereins, der sehr wohl stellvertretend für das Engagement vieler anderer steht, einer Meinung: Wenn derart leidenschaftlich und pflichtbewusst ein Ehrenamt betrieben wird, gebührt dies in unserer Gesellschaft höchste Anerkennung.