In Hammerstein suchte der SPD-Stadtverbandsvorstand das Gespräch mit der Interessengemeinschaft des Idar-Obersteiner Stadtteils.
SPD-Stadtverbandsvorstand trifft Interessengemeinschaft Hammerstein
Aktuell
Die IG wurde dabei durch die Vorsitzenden Stefan Becker und Heiko Stotz vertreten, wobei die SPD erneut in repräsentativer Stärke mit ihrem Vorsitzenden Jupp Mähringer, seinem Vertreter Wilfried Wickenbrock, Geschäftsführer Rainer Löv sowie den Kassierern Daniel Marx und Rainer Haspel vor Ort war.

Stefan Becker (2.vl), Heiko Stotz (5.vl), Daniel Marx, Rainer Löv, Jupp Mähringer, Wilfried Wickenbrock, Rainer Haspel
Erster Themenschwerpunkt war ein Antrag des ansässigen Sportvereins TSG Hammerstein an die Stadtverwaltung zur Errichtung von Bauplätzen (ca. 10) auf dem Gelände des derzeitigen Sportplatzes in Enzweiler („Auf Schachen“). Hintergrund ist zum einen das Prüfen von mehreren Optionen des Vereins, zukünftig wirtschaftlicher zu arbeiten. Zum zweiten würden Anreize für junge Menschen geschaffen, mit einem neu geschaffenen Eigenheim weiterhin im Stadtteil wohnen zu bleiben, was einer Überalterung der Anwohner entgegenwirken könnte. Bauinteressenten sind offenbar auch schon vorhanden.
Eine absolute Erfolgsgeschichte stellt die Unterhaltung des Jugendraumes unter Leitung von Timo Stotz dar. Seit Jahren ist dies ein gut angenommener Hort für die Heranwachsenden des Stadtteils, die die Einrichtung mit ihren vielfältigen Angeboten gerne besuchen. Zurzeit laufen hier Kinovorführungen des Stadtjugendamtes.
Stefan Becker begrüßte eine endlich gestartete Baumaßnahme, die nach seiner Einschätzung unbedingt erforderlich war: Am Ortseingang Hammerstein wird die Abdeckung auf der Stützmauer der Zugangsstrasse wiederhergestellt. Insofern wird an diesem Strassenteilabschnitt bald das Sicherheitsgefühl beim Befahren wieder überwiegen.
Becker und Stotz führten an, dass man sich in Hammerstein allgemein von städtischem Geschehen und Belangen distanziert und teilweise abgeschnitten fühlt. Gefordert wird ein Ersatz des in früheren Zeiten präsenten Ortsbürgermeisters, der als Ansprechpartner für sämtliche öffentliche Angelegenheiten zur Verfügung steht. Hier wäre der Vorstand der IG, die sich vereinsübergreifend um die Belange des Stadtteils bemüht, für die zur Zeit 550 Bewohner und die Verwaltung sicher die richtige Anlaufstelle.
Nach Feststellung des umfangreichen Engagements der IG erkundigten sich die SPD-Vertreter nach Zusammensetzung, Zielsetzung und Aktivitäten der IG. Stotz stellte hierzu grundlegend fest, dass es sich um eine Vereinigung ohne Mitgliederverzeichnis sowie ohne Mitgliedsbeitrag handelt. Mitglied ist quasi jeder, der sich zu dieser Einrichtung bekennt und einen Beitrag dazu leistet. Viele Aktionen hätten einen familiären Charakter. So werden über das gesamte Jahr zahlreiche Aktivitäten organisiert und durchgeführt, dabei traditionell der Fastnachtsumzug der beiden Stadtteile Enzweiler und Hammerstein, ein Maifest mit Aufstellen eines Maibaumes, sowie Theaterveranstaltungen.
Nicht fehlen in dieser Liste darf die Wasserkirmes, die demnächst wieder vom 12. bis 15. September ausgerichtet wird. Traditionelle Höhepunkte werden sonntags die Straußrede und das vorher stattfindende Mittagessen sein. Übrigens seit über 30 Jahren werden Rippchen und Kartoffelwurst mit Sauerkraut den zahlreichen Gästen angeboten.
Die Gäste von der SPD wünschten der IG Hammerstein abschließend viel Erfolg und einen positiven Verlauf der Wasserkirmes 2008.
