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Wolfgang Hey referiert über Verkehrserschließung des Hunsrück-Nahe Raumes bei SPD-Mitgliederversammlung in Hammerstein

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Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Idar- Obersteiner SPD-Stadtverbandes in Hammerstein referierte Landrat a.D. Wolfgang Hey über die von ihm gegründete Initiative zur Verkehrserschließung des Hunsrück-Nahe Raumes. Dabei erkennt er eine regelrechte Motivkette als Basis für diese Initiative: Ohne Verkehrsanbindung keine wirtschaftliche Entwicklung (zentrales Problem), ohne wirtschaftliche Entwicklung keine Arbeitsplätze und ohne Arbeitsplätze Abwanderung in die Ballungsräume. Daraus resultieren negative Folgen in doppelter Hinsicht: Ballungsräume werden überbevölkert, Mieten und Grundstückspreise sind hoch und soziale Probleme evtl. nicht mehr lösbar; ländliche Räume bluten aus, gesunde Sozialstrukturen werden ausgehöhlt und allgemein hohe Kosten sind zu erwarten; Wohnungen, Schulen, Kindergärten usw. müssen in den Ballungsräumen mit hohem Flächenverbrauch neu gebaut werden, die auf dem Land leer stehen. Deshalb favorisiert Hey als Gegenmaßnahmen die verkehrliche Anbindung ländlicher Räume und dort eine stärkere Förderung von Betriebsansiedlungen mit finanziellen Anreizen für die Industrie.

Tatsächlich bemüht man sich seit 1975 (Gründung Aktionsgemeinschaft L 160) um eine verbesserte Verkehrsanbindung und investierte bisher 350 Mio € in die B 41. Aber die Wirkung der Bundesstrasse als überregionale Verkehrsader gilt für Hey erst dann erreicht, wenn sie durchgehend von A 61 (Rhein) bis A 62 (Saarland) ortsdurchfahrtfrei ausgebaut ist. Zudem soll die Hunsrückspange mit südlicher Verlängerung über die B 270 als überregionale Verkehrsachse zwischen A 6 (Kaiserslautern) und B 50 (Hahn). Dann liegen Idar-Oberstein und Kirn im Schnittpunkt mit einer höheren Standortqualität. Zu Recht zitiert Hey die bisherigen Erfolge der gemeinsamen Anstrengungen, weiß er doch mittlerweile 700 Betriebe aus der regionalen Wirtschaft auf seiner Seite, nachdem die Serviceclubs der Oberen Nahe (Rotary, Lions, Kiwanis) als Gründer auftraten. Alle Gewerbevereine und Industrieverbände, IHK und Wirtschaftsjunioren verstärken mit den Kommunalen, politischen Kräften das breite Unterstützerfeld. Das bisher Erreichte kann sich sehen lassen. Die Aufnahme der Umgehung Hochstetten in das Sonderprogramm des Bundesverkehrsministerium und der sofortige Baubeginn, zusätzliche Millionen für Planungen weiteren Bauabschnitte, die Zusage zum Anbau weiterer dritter und vierter Fahrspuren an der B 41 und der Einstieg in die Umgehung Rhaunen sind bemerkenswerte Fortschritte für die Verkehrserschließung der oberen Nahe. Sie zeigten, dass es sich lohne, sich für die berechtigten Forderungen der Region zu engagieren. Hey forderte Bevölkerung, Wirtschaft und Politik auf, auch in Zukunft für eine bessere Verkehrsanbindung  offensiv einzutreten. Mit Abgeordneten und kommunalen Spitzen kommuniziert Hey ständig in der Sache.

Für die Idar-Obersteiner SPD sprach Vorsitzender Jupp Mähringer weiterhin Unterstützung zu.