SocialMedia

 

Dr. Joe Weingarten besucht mit dem SPD-Stadtverband die Klotzberg-Kaserne

Aktuell

Angesichts aktueller Diskussionen war der SPD-Stadtverband froh, gemeinsam mit dem Kandidaten zur Bundestagswahl des Wahlkreises Bad-Kreuznach-Birkenfeld, Dr. Joe Weingarten, die Klotzberg-Kaserne besuchen zu können, um sich vor Ort ein Bild zur Lage machen zu können.
Für die Besucher, zu denen auch Bürgermeister Friedrich Marx gehörte, hatten die Verantwortlichen ein informatives Programm vorbereitet. An dessen Anfang stand ein Vortrag des Kommandeurs des auf der Klotzberg-Kaserne stationierten Artillerielehrbataillon 345, Oberstleutnant Olaf Tuneke. Nach einem kurzen Abriss zur Geschichte des Klotzbergs, konnte Oberstleutnant Olaf Tuneke berichten, dass man hier über eine insgesamt gute Personalstärke verfüge, wobei diese eher „führungslastig“ sei, jedoch derzeit viele Führende im Einsatz seien. Er hob hervor, dass mit ca. 1000 am Klotzberg stationierten Soldaten hier deutlich mehr Soldaten arbeiteten als in der nahen Artillerieschule auf dem Rilchenberg. Am Klotzberg konzentriere man sich auf den Erhalt der artilleristischen Befähigungen und war daher auch erst kürzlich in Schweden, da nur dort mit Waffen großer Reichweite geübt werden konnte. Oberstleutnant Olaf Tuneke konnte aber nicht nur positives berichten. Aufgrund der Einführung der Europäische Regeln für die Arbeitszeit entstehen zu viele Überstunden. Letztlich entsteht Zeitmangel, der vor allem Auswirkung auf die Ausbildung habe. Die Ausbildungsziele werden zeitlich immer weiter gestreckt. Oberstleutnant Olaf Tuneke sprach offen über fehlende Geräte, auch die Ausstattung mit Kleingeräten sei nicht ausreichend. Geräteumverteilung führe dazu, dass die Verantwortung für die Geräte nicht mehr eindeutig geklärt sei und man letztlich zu sehr von der Substanz lebe. Der Umzug des Artillerielehrbataillon 345 von Kusel an den Klotzberg sei schwierig gewesen, man habe 6 bis 8 Monate auf einer Baustelle gelebt. Oberstleutnant Olaf Tuneke betonte dennoch, dass er froh um die bestätigte Planungssicherheit bis ins Jahr 2027 ist, dass das Artillerielehrbataillon 345 gerne in der Klotzberg-Kaserne stationiert sei und auch die Stadt Idar-Oberstein sehr positiv sehe – Beispiel hierfür ist der Hinweis bzw. Sichtweise, dass „Trier 50 Kilometer von Idar-Oberstein entfernt ist“.
In einer kurzen Stellungnahme, an deren Beginn er zunächst Oberstleutnant Olaf Tuneke für die offenen Worte dankte, erläuterte Dr. Joe Weingarten, dass er hier einen dreifachen Verteilungskampf sehe: falls es Geld für militärische Aufgaben gebe, hieße dies noch nicht, dass es Geld für die Artillerie gäbe – und falls es Geld für diese gebe, bedeute dies noch lange nicht, dass es auch Geld für den Standort in Idar-Oberstein gebe. Auf jeden Fall benötigt dieser eine gute Lobby. Dieser sieht sich Dr. Joe Weingarten und mit ihm die SPD Idar-Oberstein verpflichtet.
Anschließend gab es einen Rundgang über das Kasernengelände bei dem den Besuchern u.a. eine Drohne, Artillerieortungsradar und der Spähwagen Fennek vorgestellt wurde. Eine informelle Gesprächsrunde der Besucher mit Führungspersonal bei einem leckeren Imbiss war ein wohltuender Abschluss dieser Klotzberg-Visite.

 

Bild2