Das Thema Kommunalwahl 2009 stand ganz oben auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des Stadtbezirkes Weierbach, zu der der neu gewählte Sprecher Franz-Josef Gemmel eingeladen hatte.
Mitgliederversammlung SPD-Stadtbezirk Weierbach
Aktuell

Zusammen mit ihm werden für die Liste des Stadtverbandes Raphael Spreier und Klaus Dunkel ins Rennen geschickt. Spreier ist seit Jahren bei der AWO-Jugend aktiv und Mitglied bei den Jusos. Mit Dunkel konnte ein erfahrener Kommunalpolitiker reaktiviert werden, der seit vielen Jahren Ansprechpartner für die Weierbacher Bürger ist. Damit konnte eine gute Mischung aus jung und alt erreicht werden.

Der ebenfalls der Stadtbezirksgruppe angehörende Oberbürgermeister Bruno Zimmer wird durch den Stadtverband für den Kreistag nominiert. Die Versammlung geht davon aus, dass der Oberbürgermeister der größten Stadt im Kreis einen der Spitzenplätze auf der Kreistagsliste einnehmen wird.
Zimmer stellte im weiteren Verlauf der Sitzung die derzeitigen örtlichen Bauprojekte vor. Die Anbindung des Kaufackers an den Globus-Handelshof lässt bereits große Fortschritte erkennen, mit dem Baubeginn zur Verlegung des Bahnhofs ist im März 2009 zu rechnen. Noch in der Planungsphase sind die Maßnahmen zu Aufwertung des Festplatzes und die Anbindung der Kreisstraße K 40 von Dickesbach und der B 270 an die B 41.

Auch in Weierbach gibt es zurzeit erhebliche Probleme in der Jugendszene. Sonja Redmer berichtete über Klagen der Anwohner insbesondere im Bereich des Hessenstein. Von Sachbeschädigung, Alkoholkonsum von Minderjährigen über Belästigungen bis zu Bedrohungen reichen die Beschwerden. Hier ist Handlungsbedarf gegeben, bereits jetzt stattfindende Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei sollten verstärkt werden. Man ist sich einig, dass sowohl Präsenz als auch Prävention notwendig ist. Neben den geplanten Maßnahmen in Oberstein und Idar müssen andere Stadtteile mit ähnlichen Problemen bei einer aktiven Jungendarbeit ebenfalls Berücksichtigung finden.
Unbefriedigend ist laut Sonja Redmer auch die Parksituation in der Weierbacher Straße im Bereich Reisebüro/Post. Ohne Rücksicht auf die Anwohner werden Gehwege und Einfahrten zugeparkt. Mehrheitlich war die Versammlung allerdings der Meinung, dass das Aufzeichnen von Parkflächen auf der Fahrbahn keinen wesentlichen Vorteil bringt. Im Normalfall würde es genügen, wenn sich einfach an bestehende Regeln gehalten wird.
Von Klaus Dunkel wurde angeregt, dass die Bushaltestelle im Bereich des Globus-Mitarbeiterparkplatzes eine Überdachung erhält. OB Zimmer versprach seine Mithilfe bei der Suche nach einer kostengünstigen Lösung.
