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SPD-Nachwuchs besucht Help Center und informiert sich über Arbeit der Suchtberatungsstelle

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Die Juso-Gruppe mit Diplom-Psychologen Wolfgang Schlie

Der Leiter des Help Centers Wolfgang Schlie begrüßte die Jusos aus Idar-Oberstein.

Auf Initiative von Raphael Spreier informierte sich die Gruppe junger Sozialdemokraten über die Arbeit der Suchtberatungsstelle. Der Diplom-Psychologe Wolfgang Schlie führte sie durch die Einrichtung und stellte die Arbeit der Beratungsstelle vor. Das Help Center ist eine Suchtberatungseinrichtung, die gesellschaftsrechtlich als Verein der beiden Kirchenkreise St. Wendel und Birkenfeld betrieben wird. Darüber hinaus erhält es Fördermittel durch die Landkreise Birkenfeld und Rhein-Hunsrück.
Die Zentrale der Suchtberatung sitzt in der Tiefensteiner Str. 27 in Idar-Oberstein. Außenstellen gibt es in Birkenfeld und Simmern.

Die beiden Kernaufgaben der Suchtberatungsstelle sind das Beraten von Alkoholabhängigen und Drogenabhängigen. Dabei kommen vor allem Drogenabhängige zur Beratung, die vornehmlich Rauschgift im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes konsumieren.

Das Team des Help-Centers berät Menschen bei ihren Problemen mit dem Ziel, der Abhängigkeit zu entkommen. Wolfgang Schlie erklärte, dass die Aufgabe von ihm und seinen Kollegen darin besteht, den Suchtkranken zu helfen, durch eigene Kraft wieder zu einem normalen Leben ohne Abhängigkeit zurück zu finden. Zentrales Element ist dabei die Beratung. Die Experten des Help Centers beschäftigen sich intensiv mit den Menschen, die zu ihnen kommen, vor allem mit dem Lebenshintergrund, der zur Abhängigkeit geführt hat. Dies geschieht in vertraulichen Einzelgesprächen. Darüber hinaus werden Aufklärungskurse angeboten oder Hilfestellung beim Finden von Therapieeinrichtungen für Suchtkranke gegeben. Auch mit Selbsthilfegruppen arbeitet das Help Center intensiv zusammen.

Im Mittelpunkt steht immer der freie Wille des Suchtkranken. „Wir respektieren den freien Willen aller Menschen, die zu uns kommen, und beraten die Suchtkranken, wie sie von ihrer Sucht wegkommen können. Letzten Endes kommt es aber darauf an, dass der Klient auch die Möglichkeiten nutzen möchte, die wir ihm aufzeigen. Auf gar keinen Fall wird jemand zu etwas überredet oder gezwungen.“ betonte der Diplom-Psychologe Schlie.

Der Sprecher der Jusos Marco Loch dankte Wolfgang Schlie. „Die Jusos sind beeindruckt von der Arbeit, die in der evangelischen Beratungsstelle geleistet wird. Wir werden uns auch für eine zukünftige Unterstützung des Help Centers durch die Politik stark machen“ erklärte Loch.