SPD Oberstein besuchte das Forschungsinstitut für mineralische und metallische Werkstoffe, Edelsteine/Edelmetalle GmbH
SPD-Stadtbezirksgruppe Oberstein besucht das Forschungsinstitut für mineralische und metallische Werkstoffe, Edelsteine/Edelmetalle GmbH (Fee)
Einen Informationsbesuch statteten aktive Mitglieder der SPD-Stadtbezirksgruppe Oberstein dem Forschungsinstitut für mineralische und metallische Werkstoffe, Edelsteine/Edelmetalle GmbH (Fee) in der Struthstraße 2, unmittelbar hinter der Struther Brücke, ab. Nachdem die Gruppe bereits zu Beginn des Jahres die Ausstellung des Deutschen Mineralienmuseums bewundert und die Entwicklung dieses Hauses kennengelernt hatte, galt die Aufmerksamkeit nun der so genannten Synthese des Edelsteingewerbes.
Kein geringerer als der Geschäftsführer und Mitbegründer des Forschungsinstitutes, Dr. Lothar Ackermann, war der beste Informant für die neugierigen SPD'ler. Bereits mit seinen einleitenden Worten zur Entstehung von FEE über den Forschungsauftrag des Landes begründete er den Erfolgsweg der Einrichtung, was zweifellos parallel mit seiner persönlichen Karriere über die letzten zwei Jahrzehnte einhergeht. So wurde er im Jahre 1990 als Geschäftsführer verpflichtet, bewusst als Kandidat außerhalb der Edelsteinindustrie. Seine bisherige Erfahrung aus der Laserbranche münzte der Rheinland-Pfälzer schnell in positive, wirtschaftliche Ergebnisse seines Hauses um.
Nicht nur die teilnehmenden Stadtratsmitglieder Elisabeth Jost, Hans Walter Schmidt und Jupp Mähringer sowie die weiteren SPD'ler Arno Bohrer, Ilonka Hagner, Karin Mähringer , Manuela und Thorsten Hosser staunten bei den anschaulichen Erläuterungen zu der Züchtung der synthetischen Edelsteinen in Verbindung mit der Vorführung unzähliger Exponate und Exemplare. Sie werden für vielfältige Zwecke in den Endformen genutzt u.a. für die Medizin: So werden Lasersteine z.B. bei Krebs- oder Zahnbehandlungen eingesetzt.
Ständig sind sieben der insgesamt 40 Beschäftigten mit aktuellen Forschungsprojekten beschäftigt, die oft mit namhaften Konzernen in Verbindung stehen. Mit Stolz weist Dr. Ackermann darauf hin, dass zurzeit drei Auszubildende als Edelsteinschleifer dem Betrieb angehören. Wie selbstverständlich zum Erfolg gehörend erscheinen den SPD-Mitgliedern während des Rundgangs der nahezu familiäre Eindruck, den die Beschaffenheit der vorhandenen Arbeitsplätze sowie die sozialen Einrichtungen im Hause( Grillhütte, Sozialraum) erwecken.
Nach 90 interessanten Minuten dankte Jupp Mähringer im Namen der Stadtbezirksgruppe für die ausgezeichnete Unterweisung. Alle Teilnehmer waren schließlich begeistert von diesem Betrieb.
