SocialMedia

 

SPD-Stadtratsfraktion beantragt Resolution des Idar-Obersteiner Stadtrates zur Verkehrserschließung

Aktuell

Der ehemalige Landrat Wolfgang Hey hat mit seinem öffentlichen Aufruf zur schnellen Fortsetzung des Ausbaus der B-41 eine wahre Aufbruchstimmung erzeugt.  Zu Beginn mit Unterstützung der hiesigen Service-Clubs haben sich mittlerweile 500 Firmen/Verbände des Landkreises der Aktion angeschlossen. Auch die SPD-Stadtratsfraktion möchte mit Beantragung einer Resolution des Stadtrates ein deutliches Zeichen beitragen. Der weitere Ausbau der B 41 und der Hunsrückspange werden zeitnah gefordert.
Trotz Vorhandenseins vieler, erfolgreicher Betriebe und Einrichtungen muss festgestellt werden, dass die Einwohnerzahl  Idar-Obersteins innerhalb einer Generation von 42.000 auf 28.000 gesunken ist. Da müssen wir alle gegenwirken. Trotz erfolgter Investitionen von Landes- und Bundesseite ist aber doch die Verkehrserschließung nicht konsequent betrieben worden. So arbeitet man seit – sage und schreibe – 40 Jahren am Ausbau der B 41, die ursprünglich eine leistungsfähige und attraktive Bundesstraßenverbindung zwischen A 61 und A 62 herstellen sollte. Gute Teilstrecken wurden gebaut, doch leider nur in unangemessener, langsamer Zeitfolge und ohne Gesamtergebnis. Seit über 20 Jahren hat es keinen weiteren Bauabschnitt gegeben. Vergleichsweise wurde innerhalb von nur 10 Jahren der vierspurige Ausbau der B 50 betrieben! Aufgrund der noch auszubauenden Teilstrecken Martinstein/Hochstetten und Rötsweiler/Niederbrombach ist insbesondere Idar-Oberstein nur unangemessen erreichbar. Es fehlt die schnelle Verbindung zu den Autobahnen. Dies äußert sich auch in Klagen von Betrieben und Institutionen.
Bei der Herstellung der Hunsrückspange ähnelt sich die Problematik. Da fehlt nicht nur der schnelle Anschluss zum Hahn, sondern künftig ebenso in Richtung Hochmoselbrücke… Nicht zuletzt  für den Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist eine gute Erreichbarkeit bedeutend, um möglichst viele Touristen anzulocken.
Insofern werden Bund und Land aufgefordert, die Verkehrserschließung in unserer Region voran zu treiben.