AktuellElfi Retzler - Unsere Idar-Obersteiner Spitzenkandidatin für den Kreistag
Elfi Retzler wurde 1950 geboren, ist verheiratet und hat zwei Söhne und drei Enkel. Mittlerweile ist sie seit 15 Jahren Mitglied des Kreistages, insbesondere im Haupt- und im Bauausschuss für die SPD aktiv. Aktuell ist die Mittelbollenbacherin Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion. Im Vorstand des SPD-Kreisverbandes ist sie seit vielen Jahren aktiv und bekleidet zurzeit das Amt der stellvertretenden Kreisvorsitzenden. Weitere Funktionen prägen ihr ehrenamtliches Engagement und ihr soziales Wirken: Ehrenamtliche Richterin am Landgericht Bad Kreuznach, Patientenfürsprecherin im Klinikum Idar-Oberstein, Vorsitzende AWO Bollenbachtal sowie Vorsitzende des Gartenbauvereins Mittelbollenbach
Für die neue Legislaturperiode im Kreistag wurde Elfi Retzler auf Listenplatz 2 gewählt und ist mithin die Spitzenkandidatin aus dem SPD-Stadtverband Idar-Oberstein. Als Ihre Ziele benennt sie:
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Politik vor Ort mitgestalten
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sich aktiv in die Gesellschaft einbringen
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soziale Komponenten in die Politik integrieren
Veröffentlicht am 29.04.2014
AktuellUnsere Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin Julia Luthmann
Seit genau 10 Jahren im Stadtrat und seit Oktober 2012 Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, stelle ich mich Ihnen als Spitzenkandidatin der Idar-Obersteiner SPD zur Wahl.
Ich bin Ärztin in der Unfallchirurgie im Krankenhaus Idar-Oberstein und somit ist mein Zeitmanagement oft das Wichtigste, um Beruf und die Kommunalpolitik miteinander zu vereinbaren. Für mich ist das politische Engagement ein Ausgleich zur Medizin und die Möglichkeit der Gestaltung an meiner Heimat, gibt mir die nötige Motivation. Es ist bei leeren Stadtkassen nicht immer leicht, trotzdem lohnt es sich, auch mit wenig Mitteln, zu kämpfen, denn ich sehe in Idar-Oberstein meine Zukunft und Lebensmittelpunkt.
Ich wünsche mir eine gut funktionierende Stadt, wo Verwaltung und Bürger im Einklang leben. Wo es ein breit gefächertes Angebot an Geschäften, Gastronomie, Schulen, Vereinen, etc. gibt, sodass unsere Stadt für junge Menschen attraktiv bleibt.
Neben dem Job im Krankenhaus und der Politik interessiere ich mich vor allem für den Fußball. Als Dauerkarteninhaberin in der Westkurve beim 1. FCK als auch bei der ärztlichen Betreuung der Oberligamannschaft des SC 07 Idar-Oberstein trete ich in vielerlei Hinsicht in die Fußstapfen meines verstorbenen Vaters, Dr. Rainer Luthmann.
Bei der diesjährigen Wahl bieten wir Ihnen eine „bunte Mischung“ an äußerst engagierten KandidatInnen aller Alters- und Interessengruppen.
Über Ihre Stimme für die SPD Idar-Oberstein und das in mich und meine KollegInnen gesetzte Vertrauen freue ich mich.
Veröffentlicht am 28.04.2014
AktuellSPD-Stadtverband Idar-Oberstein bildet Infostände und unterstützt bei der Briefwahl
Der SPD-Stadtverband Idar-Oberstein wird wieder Infostände im Stadtbereich errichten und die Wählerschaft in Hinblick auf die Europa- und Kommunalwahlen am 25.05.2014 beraten zu den unterschiedlichen Wahlsystemen. Einen Termin sollte man sich in diesem Zusammenhang bereits vormerken: Am Samstag, 17.05.2014, wird der SPD-Europaabgeordnete Norbert Neuser (Boppard) zwischen 11 Uhr und 12 Uhr am Infostand in der Obersteiner Fußgängerzone, Nähe Eissalon San Marco, für die Europapolitik der SPD werben.
Zudem bietet der SPD-Stadtverband allen Wählern Unterstützung bei der Briefwahl an. Insofern stehen alle SPD-Stadtrats- und Kreistagskandidaten gerne als Helfer bereit. Als Hotline, sozusagen schnelle Unterstützung, dienen zwei Telefonnummern: 06781/25754 (Jupp Mähringer) sowie 06781/5624095 (Thorsten Hosser).
Veröffentlicht am 27.04.2014
AktuellSPD-Stadtverband Idar-Oberstein informiert über Facebook und App!
Im Rahmen ihrer Informationspolitik bietet der SPD-Stadtverband Idar-Oberstein nun neben der Homepage www.spd-io.de auch Nachrichtenmaterial über Facebook und App an.
Die Facebook-Seite wurde bereits im September 2013 eingerichtet und zählte allein innerhalb der letzten 28 Tage über 825 Besucher, wie der zuständige Betreuer Thorsten Hosser berichtet.
Die SPD-App gibt es nur für Android Handy und leider nicht für IPhone. Zu finden ist sie auf der folgenden Webseite: http://apps.merq.org/ unter der Rubrik Blogs und Nachrichten, und dann die App der SPD Idar-Oberstein suchen. Zur Installation im Browser eines Handys ist obige Webseitenadresse einzugeben, in der Rubrik Blogs und Nachrichten nach der SPD Idar-Oberstein App zu suchen, um dort auf den Button „installieren“ zu drücken.
Veröffentlicht am 08.04.2014
AktuellOberbürgermeister informiert Nahbollenbacher Bürger
Der SPD Nahbollenbach hatte die Bürger und Bürgerinnen mit 700 Flyern, die an die Nahbollenbacher Haushalte verteilt wurden und Plakaten zu einer Informationsveranstaltung ins Restaurant Artemis nach Nahbollenbach eingeladen.
Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Nahbollenbacher SPD-Stadtbezirksvorsitzenden Jürgen Hiebel, verbunden mit dem Appell an die Versammlung die Kommunalwahlen auf jeden Fall wahrzunehmen: „Sie haben nirgendwo soviel direkten Einfluss auf die Politik wie bei den Kommunalwahlen“ wurde das Wort an den Hauptredner Herrn Oberbürgermeister Bruno Zimmer weitergegeben. Dieser lobte zunächst die vielen positiven Aktionen und das Engagement vieler Bürger, insbesondere in den Ortsvereinen und, nicht zuletzt, in der „Offenen Gruppe“. Dann informierte er, teilweise ausführlich, über viele Sachstände wie zum Beispiel die Neugestaltung der Ortseinfahrt aus Richtung „Daal“, wo unbedingt die Einfahrt des Neubaugebietes „Auf dem Sulg“ sinnvoll eingebunden werden muss. Auch über die flächendeckend benötigte Breitbandversorgung, über die Neuansiedlung der Fa. Würth im Gewerpepark Nahetal, den Planungsverlauf der „neuen Brücke nach Georg-Weierbach“ und vieles mehr wusste der Oberbürgermeister Neues zu berichten.
Zu einem weiteren höchst interessanten Teil der Veranstaltung wurde die anschliessende Diskussion, zu der die Nahbollenbacher Bürger selbst eine Menge beitrugen, indem Sie viele Anregungen und Fragen vortrugen, die von Herrn Zimmer alle ausführlich beantwortet wurden. Dabei auftretende Fragen, die die Stadtwerke betrafen wurden ebenso gerne vom Beigeordneten der Stadt Idar-Oberstein, Friedrich Marx, beantwortet. Nachdem sich Jürgen Hiebel bei allen anwesenden für ihr Kommen und die rege Diskussion bedankt hatte und den Bürgern mitteilte, dass die SPD Nahbollenbach in Kürze in der Dorfmitte einen „Kummerkasten“ aufstellen werde, wurde von ihm die Versammlung beendet. Dies geschah nicht ohne die Zusage, dass es eine solche oder ähnliche Veranstaltung in Zukunft immer mal wieder geben soll.
Veröffentlicht am 03.04.2014
AktuellGöttschieder SPD vergrößert sich und begrüßt Kathrin Schuhmacher als neues Mitglied
Bei ihrer letzten Zusammenkunft besprachen die Sozialdemokraten aus Göttschied die bevorstehende Kommunalwahl. Der Vorsitzende Marco Loch konnte neben Mitgliedern aus Göttschied und Regulshausen auch die Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, Julia Luthmann begrüßen. Gemeinsam informierten sie über die bisher erfolgten Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 25. Mai 2014, und diskutierten mit den Anwesenden die politischen Geschehnisse der vergangen Wochen.
Gut vorbereitet startet die Göttschieder SPD in den bevorstehenden Wahlkampf. Ralf Jensch wird sich um die Plakatierung im Stadtteil kümmern. Im Schaukasten neben der evangelischen Kirche wird die SPD regelmäßig über ihre Positionen informieren. Um den Schaukasten wird sich Matthias Schorn kümmern. Für Göttschied und Regulshausen wurden zudem Austeilgruppen gebildet, deren Helfer Werbematerial für die Kommunalwahl selbst an die Bürgerinnen und Bürger verteilen.
Ein besonderer Höhepunkt der Sitzung war die Aufnahme eines neuen Mitglieds in die Partei. Katrin Schuhmacher aus Göttschied wurde Mitglied der SPD. Die Mutter von zwei Kindern ist gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Im Beisein der anderen Mitglieder überreichten ihr Marco Loch und Julia Luthmann das Parteibuch und freuten sich, dass fortan Kathrin Schuhmacher in der SPD mitwirken wird.
Marco Loch
Veröffentlicht am 28.03.2014
AktuellNeue Mitglieder im SPD-Stadtverband Idar-Oberstein
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde drei neuen Mitgliedern des SPD-Stadtverbandes Idar-Oberstein das SPD-Parteibuch überreicht. Rainer Wolf aus Weierbach tritt auf Platz 19 der SPD-Stadtratsliste bei den Kommunalwahlen am 25.05.2014 an. Zudem ist er Vorsitzender der AWO-Gruppe Weierbach. Der 17 jährige Adrian Dick war vor Beginn seiner SPD-Mitgliedschaft ein so genannter Unterstützer der Partei. Sven Müller, ein gebürtiger Obersteiner, lebt nun in Kirchenbollenbach und ist ehemaliges SPD-Gastmitglied.
Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Noss, Oberbürgermeister Bruno Zimmer sowie Stadtverbandsvorsitzender Jupp gratulierten zur SPD-Mitgliedschaft.
Veröffentlicht am 27.03.2014
AktuellSPD-Stadtbezirksgruppe Oberstein besucht KITA Pusteblume auf der Struth
Acht Mitglieder der SPD-Stadtbezirksgruppe Oberstein informierten sich nach erfolgten Erweiterungsbauten nach dem aktuellen Sachstand im KITA Pusteblume auf der Struth. Leiterin Sybille Schmidt, seit 1986 in dieser Funktion aktiv, berichtete eindrucksvoll mit zahlreichen Beispielen vom Wandel des ehemaligen Kindergarten Struth hin zum aktuellen „schönen Haus“. Früher wurden hier zwei Gruppen mit je 25 Kindern von vier Erzieherinnen betreut. Als dann die „unter Dreijährigen“ aufzunehmen waren, kam eine Erzieherin hinzu. Heute existieren vier Gruppen, und zwar 33 Kinder Ü 3 (ein halbes bis drei Jahre alt), sowie 27 Kinder U 3 (zwischen ein und sechs Jahren alt). Ein Aufnehmen neuer Kinder ist möglich. Es ist ein durchgehendes Verfahren, oftmals mit Begleitung der Eltern, das mittlerweile für Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet zutrifft (ehedem nur aus dem Einzugsbereich Struth), wie Gemeindepfarrerin Zimmer-Schuch feststellt. Heute leisten die Erzieherinnen eine andere Arbeit, auch die Räumlichkeiten sind andere. Und so erfolgte der Umbau, um Krippegruppe und Ganztagsplätze einzurichten. Kerstin Schneider, Geschäftsführerin VEKIO (Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Idar-Oberstein), rechtfertigte die Notwendigkeit des Umbaus auch wegen des Rechtsanspruches der Einjährigen. Aufgrund dessen entsteht zudem ein höherer Anspruch bezüglich Betreuung durch Erzieher, weshalb Mitarbeiter nachqualifiziert werden. Für Pfarrer Rüdiger Kindermann, VEKIO-Vorstand, ist das Vermitteln von christlichen und allgemeinen Werten ein Schwerpunkt in der Erziehungsarbeit. Pfarrerin Zimmer-Schuch betont zudem einen intensiven, täglichen Austausch mit Eltern. Laut ihrer Meinung ist der Unterricht für viele Kinder die schönste Zeit am Tag. SPD-Mitglied Gernot Büschler sieht die KITA-Arbeit in der Öffentlichkeit zu wenig beachtet. Stefan Worst hinterfragt den Aufwand der Dokumentationspflicht, den die Leiterin Schmidt als nicht so engmaschig bezeichnet. Zu eventuellen Spannungen von Eltern aufgrund unterschiedlicher Konfessionen kann Frau Schneider dem SPD’ler Thorsten Hosser eine positive Antwort erteilen und Entwarnung geben, sogar Konfessionslose werden aufgenommen. Das Angebot der KITA ist jedoch noch weitreichender, wie Frau Dalheimer-Mayer als Beauftragte für alle evangelischen Kindergärten im Kirchenkreis, darstellt: es werden Kalender mit Festtagen unterschiedlicher Religionen ausgehändigt und zudem ein Grundkurs Theologie angeboten, was Gernot Büschler als eine Ausübung von Toleranz wahrnimmt.
Nachdem Leiterin Schmidt hervorhebt, dass zuletzt mehrere Familien zur Struth umgezogen sind, sind sich alle einig, dass wohl die Einrichtungen der KITA und der benachbarten Grundschule Oberstein der Grund dafür sind. Viele Eltern geben ihre Kinder nacheinander in beiden Gebäuden morgens ab. Und der Spielplatz an der Grundschule ist ebenso ein Elterntreffpunkt. Bemängelt wird allerdings das Fehlen von Jugendräumen vergleichbar dem JAM in Idar, was die SPD dem zuständigen Dezernenten, Bürgermeister Frühauf, bereits vorgetragen hatte.
Bei der anschließenden Begehung des Gebäudes überzeugten sich die SPD-Mitglieder vom Bestand zweckmäßiger Räumlichkeiten und sinnvollem, altersgerechtem Erziehungsmaterial. Zu ergänzen sind teilweise noch Sonnenschutz an Fenstern, Schallschutz in bestimmten Räumen, sowie ein Spielplatz im oberen Außengelände. Nach insgesamt zwei Stunden dankte SPD-Stadtbezirksvorsitzender Jupp Mähringer im Name der SPD-Gruppe für die aufschluss-reiche Veranstaltung. Die Besucher waren sich einig, dass hier entscheidende Arbeit geleistet wird für die Entwicklung unseres Nachwuchses.
Veröffentlicht am 23.03.2014
AktuellBruno Zimmer ist Kandidat des SPD-Stadtverbandes Idar-Oberstein für die OB-Urwahl
Das war ein erstklassiges Ergebnis, dass Bruno Zimmer am Abend des 20.03.2014 in der Algenrodter Turnhalle erfuhr. Von 43 Wahlberechtigten erhielt er 41 Ja-Stimmen, eine Gegenstimme, und ein Stimmzettel blieb ungültig. Der SPD-Stadtverband kürte mithin den amtierenden Oberbürgermeister als Kandidaten für eine Verlängerung seiner Amtszeit um weitere 8 Jahre. Zuvor hatte Zimmer in sehr anschaulicher Weise seine bisherige, siebenjährige Amtszeit den Mitgliedern und Gästen vorgestellt. Eine Vielzahl von Fotos diente zur Untermalung seiner ausführlichen Aufreihung von bedeutenden Momenten und Maßnahmen. Gleichzeitig deutete die Präsentation das riesige Spektrum an Aufgaben des Oberbürgermeisters unserer Stadt an.
Die besondere Eignung des Bruno Zimmer für dieses Amt untermauerten unisono folgende Redner mit Grußworten: Hans-Dirk Nies (Kreisvorsitzender Bad Kreuznach), Klaus Beck(Kreisbeigeordneter), Uwe Weber (Verbandsgemeindebürgermeister Herrstein), Julia Luthmann (Fraktionsvorsitzende im Stadtrat I-O), Beigeordneter Friedrich Marx sowie Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Noss. Es wurde dabei deutlich gemacht, dass Zimmer über eine sehr gute Vernetzung verfügt und auch stadtübergreifend als guter, zuverlässiger Partner begehrt ist.
SPD-Landesvorsitzender und Innenminister Roger Lewentz war als Hauptredner mit einem klaren Signal für die Kandidatur Zimmers aufgetreten. Die Häufigkeit der gemeinsamen Beratungen zu allen möglichen Projekten und Maßnahmen in Idar-Oberstein ist schier endlos. Lewentz reflektierte aber auch die großen Projekte seines Ministeriums, nachdem er die haushalterischen Entscheidungen der Landesregierung erläutert hatte. Zum Abschluss seiner Ausführungen kommentierte er die Situation der Polizei, u.a. die aktuelle Auslagerung der Idar-Obersteiner Dienststelle.
Nach über zwei Stunden schloss Versammlungsleiter und SPD-Stadtverbandsvorsitzender Jupp Mähringer die Versammlung. In der Folge gratulierten alle Anwesenden dem frisch gewählten SPD-Kandidaten für die Oberbürgermeister-Urwahl am 28.09.2014.
Veröffentlicht am 21.03.2014
AktuellGespräch mit Hüseyin Yakar,
Mitinhaber des DÖNER-PIZZA-HAUS „DILAN“ im Stadtteil Weierbach, Kandidat zur Stadtratswahl 2014, Listenplatz 24
Hallo Hüseyin, du wohnst im Stadtteil Weierbach und betreibst hier das Döner-Pizzahaus „DILAN“.
Stelle dich doch einmal kurz unseren Leserinnen und Lesern vor.
Ich bin 49 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Geboren bin ich in der Türkei. Nach meinem Schulabschluss habe ich Koch gelernt. Vor 14 Jahren bin ich dann nach Deutschland gezogen. Seit 8 Jahren wohne ich in Weierbach.
Was hat dich dazu bewegt ein Geschäft hier in Weierbach zu eröffnen und fühlst du dich hier eigentlich voll aufgenommen?
Zuerst war ich in Hamburg berufstätig. Mein Schwager hat in der Nähe von Idar-Oberstein ein Geschäft. Da ich mich selbständig machen wollte, hat er sich wegen einer geeigneten Immobilie umgesehen. Hier in Weierbach wurde er fündig. Anfänglich habe ich das Geschäft mit Wohnhaus gemietet. Da das Geschäft gut läuft und ich mich wohl in Weierbach fühle, habe ich es gekauft.
Als Geschäftsmann und Bürger ist es für mich und meine Familie selbstverständlich, uns in die Gemeinschaft einzubringen.
Ich selbst bin in verschiedenen Vereinen Mitglied und darüber hinaus auch als Sponsor tätig.
Berührungsängste habe ich keine und fühle mich voll akzeptiert und integriert.
Du hast die deutsche Staatsbürgerschaft. Wie kam es dazu?
Ich besitze die deutsche Staatsbürgerschaft seit 2003.
Leider war damals die Beantragung einer doppelten Staatsbürgerschaft für mich als geborener Türke nicht möglich. Ich hoffe, dass dies bald aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung verwirklicht wird.
Ich habe mich damals nach reiflicher Überlegung, letztendlich aber bewusst, für die deutsche Staatsbürgerschaft entschieden, da ich hier lebe und mich auch mit diesem Land identifiziere.
Meine Herkunft habe ich jedoch nicht vergessen.
Kannst du ausländischen Mitbürgern Tipps geben, wie man Hemmschwellen, Berührungsängste bzw. Vorurteile gegenüber ihnen abbaut?
Das wichtigste ist definitiv die deutsche Sprache zu erlernen.
Auch sollte man sich nicht nach außen hin abschotten, Interesse für die deutsche Kultur bekunden und offen für Neues sein. Nur so ist eine soziale Einbindung und Akzeptanz möglich.
Du bist seit 2009 Mitglied der SPD und engagierst dich in der Stadtbezirksgruppe Weierbach.
Warum kandidierst du für den Stadtrat?
Mich hat seinerzeit die Politik des Kanzlers Schröder beeindruckt. Dadurch kam ich zur Sozialdemokratie und will mich auch politisch engagieren..
Wenn ich gewählt werde, würde ich gerne die Integration ausländischer Mitbürger begleiten.
Da ich neben Deutsch, Türkisch sowie Kurdisch auch recht gut Englisch spreche, kann ich diesen bei dem Umgang mit Behörden Ängste nehmen und zur Verständigung beitragen.
Wir danken dir für das Gespräch und drücken dir für die bevorstehende Kommunalwahl die Daumen.
Co jope
Veröffentlicht am 19.03.2014
